Altes mit neuen Mitteln

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Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist auch die Geschichte von Propaganda. Mit ihr einher geht die Erzeugung von scheinbar unumstößlichen, niemals infrage zu stellende Prämissen. Wachstum und Wohlstand sind wichtig und existenzielle Lebensgrundlagen. Der Mensch an sich ist faul, unwillig etwas zu tun, deshalb benötigt er Anreize um weiter aufsteigen zu wollen. Gesellschaftliche Hierarchien gab es immer, sie sind die natürliche Form des Zusammenlebens. Am Ende einer Diskussion muss eine/r eine Entscheidung treffen und im Zweifel die Verantwortung übernehmen, wenn es schiefgegangen ist. Der Mensch benötigt Disziplin und Ordnung. Fraglich wäre, wobei letzteres notwendig ist. Beim Denken, Analysieren, Beobachten, dem Erzeugen eines Abbilds von der Welt? Da bin ich sofort dabei. Doch gemeint sind eher Verhaltensmuster, die in Deutschland auch als preußische Tugenden bezeichnet werden oder bereits den Römern einen militärischen Vorteil beim Kampf gegen andere Völker erschufen. Die heran stürmenden Kelten, Normannen, Cherusker, Gallier usw. waren mutig und entschlossen, aber gegen die Schlachtformationen der Römer waren sie chancenlos.

Alles Genannte sind Ideen, also in menschlichen Gehirnen entstandene Konstruktionen. Die alten Christen fanden zur Umgehung dieser Feststellung, die zu Nachfragen führt, eine interessante Lösung. Moses stieg mit Marmorplatten den Berg herunter, in die er die übermenschlichen Worte eines Gottes eingravierte. Später griff ein findiger Mann dies nochmals auf und schrieb den gleichen Kniff verwendend den Koran. Doch heute benötigt man so etwas nicht mehr, weil ohnehin die wenigsten nachdenken und das Vorgegebene infrage stellen.

Nachfragen

Wenn es eine Idee ist, basiert sie auf Überlegungen, die in einer konkreten Zeit innerhalb einer historischen Konstellation entstanden ist. Ab und zu gilt es sie zu prüfen. Sind die alten Voraussetzungen immer noch stimmig? Haben die Ideen selbst Prozesse angestoßen, die vieles veränderten? Wie sieht nun die neue Lage aus? Oder sind es nahezu universelle Feststellungen, die dazu geeignet sind, die Jahrtausende zu überstehen? Unbenommen hatte Moses gute Ansätze und die 10 Gebote sind in vielerlei Hinsicht universell. Wenn ich mal von kulturellen Sachen, wie z.B. Vater und Mutter ehren, absehe. Zeugungs – u. Gebärfähigkeit machen noch keinen Menschen zu einer Person, die Respekt verdient. Lao Tze und Konfuzius haben es in Asien mit ihren Weisheiten zu etwas ähnlichen wie einen göttlichen Status gebracht. Nebenbei sind beide aus der heutigen Perspektive Anarchisten, Pazifisten, Antifaschisten und entschiedene Gegner des Kapitalismus, Neoliberalismus und Konservativismus. Gautama Siddhartha, später der Erleuchtete genannt (Buddha), war mit der Forderung des Maßhaltens, dem Anstreben von Zufriedenheit, die Überwindung von temporärem Statusgehabe und einem gerechten, respektvollen Miteinander, weil alles andere durch Wechselwirkungen negative Auswirkungen hat, ein ziemlich linker Typ, wenn nicht sogar Anarchist. Bei den alten Philosophen gibt es einen Diogenes, der letztlich nichts anderes vertrat, wie Buddha bereits vor ihm.

Nach der Französischen Revolution setzten sich 1789 in der Nationalversammlung diejenigen, welche endlich endgültig die Monarchie überwinden wollten und für alle Menschen gleiche Rechte einforderten, auf die linke Seite. Die Geburtsstunde eines Begriffs, der bis in die heutige Zeit wirkt. Eine Monarchie bedeutet grundsätzlich nichts anderes, als das ein stinknormaler Mensch per Geburt zu einem Machtinhaber erklärt wird. Nehme ich Begriffe wie Kaiser, König u.ä. heraus, unterscheidet sich der Nachwuchs einer industriellen Familienclans davon nicht wirklich. Folgerichtig sprechen wir vom Geldadel. Wir haben uns also von den alten Dynastien, die eine göttliche Vorhersehung proklamierten, zugunsten neuer, diesmal sich auf finanzielle Mittel stützende, verabschiedet. Das Gold, Geld, Reichtum, nichts mit Vernunft und Verstand zu tun haben, stellten bereits äußerst kritisch die bereits genannten Weisen, Religionsstifter und Philosophen fest. Ganz im Gegenteil, sie sind wie der Sexualtrieb geeignet, beide bemerkenswerten Fähigkeiten des Gehirns, Vernunft und Verstand, völlig auszuschalten.

Es ist nachvollziehbar, dass die diesem Trieb verfallenen Menschen alles und jeden dämonisieren, wenn ihnen die Befriedigung versagt wird. Vernunft und Verstand werden zu etwas abartigen oder wenigstens sonderbarem. Ebenso leuchtet es ein, dass diejenigen, welche am meisten von allem profitieren, jeden Hebel in Bewegung setzen, um ihre Position zu verteidigen. Seit der Französischen Revolution sitzt linksseitig, aus der Perspektive der Machtinhaber und von der Notwendigkeit einer Hierarchie überzeugten Vasallen, das Böse. Man könnte auch sagen: die Ketzer. Denn die Monarchie war untrennbar mit der katholischen Kirche, eine der ältesten Hierarchien, verbandelt. Vor Gott mögen alle Menschen gleich sein, aber zu Lebzeiten sieht dies anders aus. Selbst ein Martin Luther sah dies nicht anders. Die Fürsten sahen in ihm einen Mann, der es ihnen endlich ermöglichte, das Geld vollständig in die eigene Tasche zu stecken und er wollte eigentlich nur, dass die Untertanen endlich den Text verstanden und sich gefälligst demütig, arbeitsam, gottesfürchtig in ihr Schicksal fügen. So gesehen war sein Gegenspieler, der später gefolterte und enthauptete Thomas Müntzer, ein äußerst linker Revolutionär. Aber diese Bezeichnung für sein Denken und Wirken kam erst ca. 260 Jahre später.

Und wie sieht es heute aus? Olaf Scholz und mit ihm die Partei SPD wird von den Konservativen nebst Journalisten/innen zur Antwort gedrängt, ob die Abgrenzung zum „Bösen“, nämlich allem „Linken“ steht. Bei einer Partei, die den Sozialismus im Namen trägt, eine eigentlich merkwürdige Frage. Aktuell ist das Böse durch eine Hinterfragung der NATO und die Ablehnung von Bundeswehreinsätzen im Ausland gekennzeichnet. Die NATO ist unantastbar. Gegründet 1949, eine der Kriegsparteien im jahrzehntelang geführten Kalten Krieg, hat sie sich zu einer Gravur in einer noch auf dem Berg liegenden Marmortafel, entwickelt. Gäbe es die NATO nicht, würde sich nach Ansicht diverser Zeitgenossen, sofort die Rote Armee in Bewegung setzen. Wenn nicht die Rote Armee, dann doch wenigstens die chinesische Armee. Selbstredend hat das alles nichts mit Geld, wirtschaftlichen Interessen und globaler Machtpolitik zur Sicherung von Ressourcen zu tun. Das Budget der NATO liegt bei 2.179 Mio. EUR. Dabei sind nicht die Sachleistungen der einzelnen Staaten in konkreten NATO Einsätzen berücksichtigt. Hersteller von militärischem Gerät sind Arbeitgeber und müssen auch von irgendetwas leben. Jeder hat schon einmal davon gehört, wie hoch heutzutage Lagerkosten sind. Da ist es folgerichtig ab und zu ein paar Lager zu leeren. Aber das „Böse“, also die LINKE knickt strategisch ein wenig ein. Der Austritt aus der NATO wird aktuell nicht mehr explizit gefordert. Immerhin geht es noch gegen die Rüstungsexporte und erhöhte Ausgaben für die NATO. Man darf gespannt sein, wie sie sich im Falle eines Bündnisfalls verhalten. Immerhin machten die USA 9/11, wohlgemerkt ein Terroranschlag und kein militärischer Angriff eines fremden Staats, zum Bündnisfall. Aktuell sprechen die Republikaner von einem Staatsterrorismus, der vom Iran aus geht.

Auf der linken Seite wird gern nachgedacht und ungern einfach so gefolgt. Daraus ergeben sich taktische Nachteile. Als die Evakuierung der „Ortskräfte“ mit einem Mandat genehmigt werden sollte, gab es mal wieder eine dieser Diskussionen. Viele stimmten der Idee des Mandats zu. Andere zögerten, weil sie militärischen Einsätzen nicht über den Weg trauen. Allzu häufig gingen die zulasten vollkommen Unbeteiligter. Dann waren da noch die, welche sich fragten, wer da gemäß Text gerettet werden soll. Hätte da gestanden „alle die möglich sind“, wären sie dabei gewesen, aber in einem anderen Fall wollten sie sich enthalten. Genau dies passierte am Ende. Nun, um diese Enthaltung zu verstehen, bedarf es einigen Aufwands an Differenzierung und Nachdenken. Beides kann man 2021 getrost vergessen. Das „Böse“ will Menschen einfach sterben lassen!

Als er noch lebte, wütete Peter Scholl – Latour stets gegen den Afghanistan Einsatz und fand es merkwürdig, dass ein paar ausländische Terroristen, die sich in Afghanistan versteckten, den Überfall auf ein komplettes Land rechtfertigt. Ein Bundeswehrsoldat merkte an, dass einem Soldat klar sein müsse, warum er genau in dieses Land und nicht in ein anderes geschickt wird. Ungerechtigkeiten, Verletzungen der Menschenrechte, Diktaturen, gibt es einige auf diesen Planeten. Aber nicht überall wird einmarschiert. Also, warum? Moral, Ethik, Humanismus können es nicht sein! Ich finde es absolut legitim, wenn jemand, der in diesem Einsatz Menschen töten wird und selbst sterben kann, diese Frage beantwortet haben will. Ich, derjenige für den er angeblich kämpft, würde dies auch ganz gern erfahren.

Auf einer anderen Steintafel steht in deutscher Sprache gemeißelt: Die US-Amerikaner sind Deine Freunde und dies gilt bis in alle Ewigkeit. In erster Instanz sind sie europäische Ableger, die sich einen Kontinent einverleibt haben. Ein großer Teil davon waren religiöse Ultras. Es ist ein kompletter Kontinent, auf dem sich Bundesstaaten befinden, die die Größe von europäischen Staaten haben. Sogar die hochgelobte Demokratie in den USA ist nicht über Zweifel erhaben. Was große Strömungen der Republikaner betrifft, ist nicht einmal ansatzweise demokratisch, sondern bewegt sich in den alten europäischen Faschismus hinein. Trump ist überstanden, doch ob die Demokraten bestehen können ist fraglich und wenn der nächste populistische Republikaner gewählt wird, kann sich der Westen von seinem alten Staus verabschieden. Da ist es an der Zeit unbequeme Fragen zu stellen und sich einige Gedanken über die Rolle des eigenen Kontinents zu machen. Bisher sind die mitteleuropäischen Staaten nichts anderes als eine Pufferzone, die ein Relikt des alten Kalten Krieges ist. Längst gibt es einen Neuen, der zwischen den USA, China und Russland ausgetragen wird.

Trotzdem werden die alten Propaganda – Strategien reanimiert

Der Union fällt derzeit nichts Besseres ein, als das alte „Schreckgespenst“ der „Roten Teufel“ zu bemühen. Wer die SPD, GRÜN oder gar die LINKEN wählt, entscheidet sich für graue Häuser, Zerfall, nach Carbol riechende öffentliche Gebäude und unauffällig in der Gegend herumstehende Schergen, die nur darauf warten Systemkritiker ins nächste Verlies zu werfen. Agenturen werden beauftragt, alles und jeden mit irrelevanten, aber durchaus wirksamen Schmutz zu bewerfen. Das Wort Enteignung, welches im Bürgertum Panikattacken auslöst, wabert durch die Öffentlichkeit. Und die Berliner SPD ist auch noch so dämlich, den Ball aufzufangen. Nur die Union garantiert, dass nicht Übermorgen der Russe vor der Tür steht. Kaum sanken die Umfragewerte, wurde eine Kampagne gegen die Briefwahl gestartet. Sie verkürzt die Zeit, in der die Wackelkandidaten nochmals umgestimmt werden können. Da ist es besser, wenn man noch bis unmittelbar vor der Wahlkabine agieren kann. Wahlkampf ist auch eine Agenda, in etwa wie bei einem Radrennen, wo der Spurt nicht zu früh und auch nicht zu spät angezogen werden darf. Plötzlich taucht ein Team Laschet auf. Taktisch gut zusammengestellt. Junge Frauen, seriöse Männer, ein hoch qualifizierter Musikmanager mit dunkler Hautfarbe, eine ebenso akademisch gebildete junge Frau, die ein verdächtig gutes Pendant zu Louisa Neubauer abgibt. Gestern spielte der Zufall (ich hoffe, es ist einer) Laschet in die Karten. Ein Querdenker stürmte auf seine Bühne und forderte Antworten auf seine Fragen. Ein veritables Versagen der Personenschützer, um nicht zu sagen, der übelste Fall, der eintreten kann. Wenn der Mann anderes vorgehabt hätte, wäre es um Laschet geschehen gewesen. Doch Laschet kann sich damit als Mann des Volkes aufplustern, der mit den Menschen redet und Gräben überbrückt. Stellt sich nur die Frage, wie die Personenschützer künftig reagieren sollen. Bisher galt es immer unter allen Umständen eine solche Situation zu verhindern und nichts ist in diesem Zusammenhang schlimmer als verunsicherte Sicherheitskräfte.

Im Hintergrund fließt jede Menge Geld, mit denen PR-Agenturen finanziert werden, die keinerlei Skrupel oder Gewissen kennen. Bei meinem ersten Wahlgang Ende der 80er war das alles noch relativ überschaubar. Es gab ein paar Fernsehsender, bei denen man wusste, wen sie unterstützen und Printmedien, die sich in seriös und unseriös unterschieden. Ernsthafte groß angelegte Kampagnen gingen in der Regel von den Nachrichtendiensten aus. Heute werden die Leute mit vermeintlich witzigen Bildcollagen, entweder völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Zahlen oder Zitaten, oder gleich völlig frei erfundenen „Informationen“ bombardiert. Im Minutentakt werden sprachliche Konnotationen erzeugt oder Spin – Begriffe in die Köpfe hineingetragen. Unterstützt wird alles von den Datenhändlern. Gemäß einer Studie der Universität Cambridge, verschaffen bereits 10 Likes so viele Informationen über eine Person, wie sie z.B. ein Arbeitskollege hat. Bei 70 sind es mehr, als ein Freund besitzt, 150 entsprechen den eigenen Eltern, bei 300 übersteigen sie die des Lebenspartners. (Quelle: Cambridge University u. Dokumentation ARD Wahlkampf Undercover) Gemäß diverser Experten sind die Folgen verheerend und hatten u.a. den Brexit verursacht. Egal, wie die Wahl am Ende ausgeht, man muss befürchten, dass irgendeine Sauerei, die man nicht sofort durchblickt, dahinter steckt. Die Existenz von „Verschwörungen“ zu 100 % zu verneinen funktioniert nicht. Es ist eine Frage, welchen Namen man dem Kind gibt. Wenn Parteien, Verbände oder auch Nachrichtendienste fremder Staaten sich der Digitalisierung bedienen, um einer Gesellschaft den passenden Dreh zu geben, ist das meines Erachtens, eine Verschwörung. Vermutlich wissen nur sehr wenige Experten, wer genau wo mit welchen Interessen mitspielt.

Die zurückliegende Geschichte ist weltweit angereichert mit geschickten Kampagnen. Doch früher war der Aufwand erheblich größer. Die USA und ihre Dienste haben in wahrer Meisterschaft, Umstürze, Kriege, Destabilisierungen, erzielt. Auch Russland, früher noch mit Unterstützung der Dienste aus den Staaten der Sowjetunion, gaben dem Westen einige Nüsse zum Knacken. Gerade in diesen Staaten sind diverse „Freischaffende“ frei gesetzt worden, die irgendwie ihr Geld verdienen müssen. Heute lassen sich die Standards: Ausländerfeindlichkeit, Erzeugung eines Außenfeindes, der innere Einigkeit herstellt, Angst vor Verlusten, Veränderungen, die alte Angst vor wilden slawischen Horden, Kommunisten, wesentlich simpler bedienen. Gemäß diverser Dokumentationen und ich persönlich habe keinen Grund daran zu zweifeln, ist Russland zusammen mit dem FSB an einer Spaltung und Polarisierung der westlichen Gesellschaften interessiert. Die USA sind wiederum nicht von einer Annäherung der Mitteleuropäischen Staaten an Russland begeistert. Irgendwo dazwischen dümpelt die/der deutsche Wähler/in und muss Figuren über sich ergehen lassen, deren Charakter jede/n Studierende/n der Psychologie Freudentänze aufführen lässt.

Ich befürchte noch einige interessante Drehungen. Auf einen Zeitraum von 20 Jahren gesehen, ist alles nur ein Anfang. Klimawandel und Digitalisierung bringt einige Leute mit den Rücken an die Wand. Das deutsche Bürgertum sieht sich in der Position des Verteidigers. Selbst wenn sie GRÜN oder SPD wählen, tun sie es, weil sie hoffen, damit noch die katastrophalen Auswirkungen abwenden und so ihre Pfründe retten können. Spannend wird es, wenn sie merken, dass der Verlust nicht mehr abwendbar ist und ihre heile Welt zusammenbricht. Was kommt dann? Zum Teil passiert es bereits. Die Staaten und einige Zusammenschlüsse beginnen sich einzuigeln. Da machen selbst GRÜN, SPD und Teile der LINKEN, angeführt vom Ehepaar Wagenknecht/Lafontaine mit.

Ich hab mal gelernt, dass es bei Waffenentwicklungen wichtig ist darauf zu achten, was die die Dinger können und für welche Einsätze sie geeignet sind. Was will ich mit einer sperrigen Langwaffe bei einem Häuserkampf? Oder was sollen Rebellen auf Dauer mit einer MP5/6, wenn sie weltweit auf Kalaschnikows zurückgreifen können, für die Unmengen an Ersatzteilen abgreifbar sind? „Boots on the Ground“ ist vorbei. Keine Wohlstandsgesellschaft akzeptiert tote Soldaten aus den eigenen Reihen. Die Lösung des Problems sind autonome Waffensysteme, bewaffnete Drohnen, Kampfroboter und fernsteuerbare Mikrowaffen, die in einer Art Schwarm agieren. Vorgeschaltet ist die Premium Lösung, bei der sich die Leute in einem Staat durch vorhergehende Manipulation selbst zerlegen. Schaut man sich die Entwicklung an, läuft es auf mehrere Optionen hinaus. Da wäre der Cyber – War, der längst überall tobt, Lösungen, die schlicht und ergreifend die Lichter ausgehen lassen und die Elektrik lahmlegen und Abdichten der Grenzen mit fernsteuerbaren Systemen. Als West – Berliner bin ich mit einem Grenzsystem aufgewachsen und habe eine Vorstellung davon, welche perfiden Systeme sich die passenden Kandidaten ausdenken. In nahezu allen Parteien gibt es Leute, die mit einem Finger auf die AfD zeigen, während die anderen Finger unsichtbar auf sich selbst zeigen. Sollte mir entgangen sein, dass sich die GRÜNEN konkret gegen die Forschung bei modernen Waffensystemen, für einen Exportstopp von Waffen und Aufrüstung an den europäischen Grenzen ausgesprochen haben, nehme ich alles zurück. Bei mir hat sich ein Philosoph, mediengerecht als wenn er unter Beschuss stehen würde fotografiert, eingebrannt. Am Ende träumen sie alle davon, mal auf einer Harley zu sitzen oder erzählen zu können, wie sie mit den harten Jungs an der Front standen. Sorry, ich wurde von Typen geschädigt, die sich am Papier die Finger schnitten, aber mit einem Einsatzanzug und Oberschenkelholster vor der Presse präsentierten. Ist eine dieser persönlichen Erfahrungen.

Nun ja, am Ende ist es die alte Propaganda – Schlacht, nur mit neuer Technik und erweiterten Ausmaß.

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