Februar 1 2021

Nächstes Kapitel

Lesedauer < 1 Minute

Das nächste Kapitel ist frei geschaltet. Diesmal geht es nach Ulan Bator, die Hauptstadt der Mongolei. Neben Impressionen, geht es darum was ein Traveller von einem Backpacker unterscheidet. Dann noch, wieso der Dalai Lama in der Stadt einen Thron hat, Wasserklosetts, Gangster und ein wenig Philosophie über Täuschungen. Bitte dran denken, wenn’s gefällt eine kleine Spende an eine Hilfsorganisation und es mir mitteilen, ich werde es dann auf der Spendenseite veröffentlichen. Zum Kapitel 4 – Ulan Bator –

Dezember 22 2017

Mimimi … Heult doch!

Lesedauer 10 Minuten

Es gehört zu meinem persönlichen Masochismus, dass ich mich nahezu jedem Gespräch oder Meinung stelle. Aus diesem Grunde verfolge ich breit gefächert die Social Media Dienste, Publikationsplattformen der linken Szene, Accounts der AfD, und auch einige Publikationen von Menschen, die weit entfernt von meiner Meinung stehen. Gleichermaßen unterhalte ich mich auch in der realen Welt, mit Menschen aller Couleur und besitze wenige Berührungsängste. Wir müssen miteinander sprechen, egal auf welcher Seite wir stehen. Vor vielen Jahren sagte mal ein alter Kommissar zu mir: «Der Tresen ist heiliger Boden! Verlassen wir das Lokal, sind wir alle wieder natürliche Feinde!»

mensch bleiben

Ich habe diesen Rat immer befolgt. So kam ich mit Zuhältern, Hooligans, Rockern, Rechten, Linken, Autonomen, Flüchtlingen, Prostituierten, Räubern, Mitgliedern von Osteuropäischen Banden und wen man sonst noch alles treffen kann, ins Gespräch. Häufig stellte ich fest, dass die Menschen seltsame Vorstellungen von der Polizei und Polizisten haben. Menschlich nachvollziehbar betrachten sich die Menschen immer nur selbst und ihre eigenen Erfahrungen mit der Polizei. Wobei ich sagen muss, dass meiner Erfahrung nach, die sogenannten «Schweren Jungs», der alten Schule, die fairste Betrachtung der «Bullerei» entwickeln. Ihnen leuchtet es ein, dass die «Bullen» bei verbotenen Treiben etwas unternehmen und unter Umständen auch nicht zimperlich sind.

“OK! Das System wehrt sich verständlicherweise und schickt die Polizei. Wird der Polizei ein Bürgerkrieg geliefert, reagiert sie auch entsprechend. Eigentlich ganz einfach …”

strasse

Bei den politischen Radikalen und Extremisten ärgert mich immer die Unfähigkeit über die eigene Person, hinweg zu blicken. In den zurückliegenden Tagen haben die Rechtspopulisten und die Mitglieder der sogenannten linksextremistischen Szene, einschließlich ihrer jeweiligen Sympathisanten wieder prägnante Beispiele abgegeben. In Hamburg fanden Krawalle statt. Ein großer Teil der Protestler, waren entweder friedlich oder leisteten einen harmlosen zivilen Widerstand. Einige beließen es nicht dabei und randalierten, plünderten und lieferten sich eine Schlacht mit der Polizei. Linksautonome vertreten nun einmal die Auffassung, dass das «Schweinesystem» auch mit Gewalt bekämpft werden muss und friedliche Blockaden nichts bringen. OK! Das System wehrt sich verständlicherweise und schickt die Polizei. Wird der Polizei ein Bürgerkrieg geliefert, reagiert sie auch entsprechend. Eigentlich ganz einfach …

Gleichermaßen kann ich als Teilnehmer des Protestes davon ausgehen, dass die «Bullen» an vielen Stellen bis auf das Blut gereizt wurden oder gar Verluste durch Verletzungen hinnehmen mussten. Selbstverständlich kommt es dann auch zu Ungerechtigkeiten oder unzulässigen Übergriffen. Das Spiel ist bei nahezu jedem Demo – Teilnehmer bekannt. Das soll nicht passieren, aber wer nicht gerade an Einhörner glaubt und die Erde für eine flache Scheibe hält, ist sich dieser Umstände bewusst. Fast jeder weiß auch, dass die gewaltbereiten Teilnehmer die Friedlichen benutzen, dies gehört zum Einmaleins des Straßenkampfes. Eigentlich könnte man das sportlich nehmen und es wegstecken, statt sich weinerlich und hysterisch zu gebaren. Und spätestens wenn am Horizont die «weißen Murmeln» zu tanzen anfangen, ist jedem klar, jetzt geht es rund. Dann kann ich nach Hause gehen oder bleiben. Entscheide ich mich für das Letztere, kann es auch zu einem blauen Auge kommen.

Wer dies nicht kapiert, sollte weiter PC Ballerspiele bemühen, da wehrt sich der Gegner nur virtuell und es kann weitergemacht werden. Die Straße ist das reale Leben. – Mami, Mami, der andere hat sich gewehrt, ist albern.

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Ebenso darf ich mich nicht über eine Fahndung wundern, wenn ich eine Straftat begangen habe. So läuft es nun einmal in einem Staat. Sich dann hinzustellen und plärrend nach rechts zu zeigen: «Nach denen wird aber nicht öffentlich gefahndet!», entspricht dem Verhalten von kleinen Kindern im Buddelkasten: «Der hat aber auch gehauen!» Keine Sorge! Nach und nach bekommt jeder seine Strafe. Ihr habt den Kampf aufgenommen, dann dürft ihr Euch nicht wundern, dass der andere sich wehrt. Wer dies nicht kapiert, sollte weiter PC Ballerspiele bemühen, da wehrt sich der Gegner nur virtuell und es kann weitergemacht werden. Die Straße ist das reale Leben.- Mami, Mami, der andere hat sich gewehrt, ist albern.

rechte

Auf der rechten Seite ein ähnliches Bild. Da werden die Truppen aufgehetzt, was das Zeug hält. Zweifelhafte Gestalten werden als Ordner eingesetzt oder zu Veranstaltungen eingeladen. Wer sich gerade nicht beobachtet fühlt, «klatscht» mal eben einen Andersdenkenden oder Aussehenden um. Wer auf diese Art durch das Leben läuft, darf sich ebenfalls nicht wundern, wenn es einem mit gleicher Münze heimgezahlt wird. Vorsätzlich und mit taktischen Kalkül wird die Bevölkerung aufgestachelt und gegeneinander ausgespielt, das kann auch ins eigene Auge gehen. Auch hier könnte ein gewisser Sportsgeist entwickelt werden, anstatt sich als weinerlicher Verein von Opferlämmern auszugeben. Ohnehin zieht dieser gegenseitig vorgenommene Vergleich links – u. rechts nicht. Linksextreme beschränken sich bei Gewalt gegen Personen im Regelfall auf ausgesuchte Personen und die Polizei. Bei Angriffen auf Sachen oder Gebäude bekennen sie sich in der Regel – was ja einen Sinn ergibt. Damit sind die Taten aber auch einfach zu klassifizieren. Bei den rechten Truppen reichen vier betrunkene Schläger, die einen Ausländer, Homosexuellen oder ein anderes Opfer irgendwo antreffen. Für die Ermittlungen ist es aber deutlich schwerer einen rechten Zusammenhang herzustellen. Genauso gut können es ein paar Vollidioten mit einem homophoben Problem oder einfach nur brutale Prolls gewesen sein.

jusos

Und alle Beteiligten könnten einsehen, dass es da eine dritte Position gibt, die darauf gar keinen Bock hat: Die Polizei! Zumal sie unter unfairen Voraussetzungen an der Nummer beteiligt wird. Es ist halt nicht das klassische «Mexican standoff». Es entspricht mehr der «Zwei Glorreiche Halunken» Konstellation. Zwei haben geladene Revolver und einer nicht, er weiß es nur nicht.

Die Polizei ist sich dessen bewusst, sie ist eingegrenzt durch Recht und Gesetz, und darf nicht ernst machen, während die anderen Parteien der Auffassung sind, dass sie in den Free – Fight übergehen können.

Dann ist allen auch noch gemeinsam, dass sie stets alles nur auf sich beziehen. Es mag nicht in die Köpfe hineingehen, aber die Polizei hat deutlich mehr Aufgaben, als sich um politische Extremisten zu kümmern. In diesem Zusammenhang regt mich diese schon jahrelang aufs Tablett gebrachte Kennzeichnungsdebatte auf. Die Kennzeichnung kommt doch ohnehin fast nur bei gewalttätigen Demonstrationen von links und rechts zum Tragen. Im Alltagsgeschäft ist das kein Thema. Wenn der Bürger eine Dienstnummer haben will, bekommt er sie, fertig. Es gibt aber nicht nur Demonstranten, die ein Interesse an den Personalien eines Polizisten haben. Die Vertreter der Organisierten Kriminalität, vorn weg die Rocker und Clans haben ebenfalls ein starkes Interesse daran, Polizisten auszuspähen und zu bedrohen. Daran könnten lautstark auftretende Politiker auch mal denken, wenn sie Forderungen aufstellen. Es ist schon anstrengend genug, sich mit Rechtsanwälten herumzuschlagen, die nichts anderes im Sinn haben, als Polizisten zu diskreditieren.

Diese Wirrköpfe aus der Rigaer, ich will sie nicht als links bezeichnen, denn dies wäre zuviel der Ehre, sind simplen Gemüts. Sie denken sich: «Wenn die «Bullen» nach uns fahnden, dann dürfen wir das auch.» Seit den Achtzigern habt ihr nicht verstanden, dass die Polizei für deutlich mehr da ist, als sich mit Euch die Zeit zu vertreiben.

Über diese Tatsache hinaus, ist Euer Verhalten schlicht ärgerlich, lästig und extrem kontraproduktiv. Was wollt ihr denn? Gegen die «Faschos» antreten und das System ändern? Kleiner Tipp: Das wird nur mit der Unterstützung der Bevölkerung funktionieren. Ich gebe Euch ein praktisches Beispiel dafür. Ihr hättet im Sommer, als die Rechten zum ehemaligen Hess – Gefängnis marschieren wollten, ohne die breite Masse der Spandauer gar nichts ausgerichtet. Weil aber alles friedlich blieb und keiner die Braunen auf der Straße sehen wollte, war die Unterstützung da. Denkt mal nach, vielleicht ist es sinnvoll, sich die Sympathien der restlichen Bürger zu erarbeiten. Ich habe volles Verständnis dafür, wenn man sich als junger Mensch darüber erregt, wenn ein Energiekonzern sinnlos ein Stück Wald kaputtmachen will. Deshalb wurde die Szene dort auch von den Anwohnern unterstützt. Mit Sicherheit wird es auch dort beidseitige Übergriffe gegeben haben. Und? Das man bei der Aktion ein paar Beulen kassiert ist vorher klar und gehört dazu. Im Zweifelsfall läuft es auf eine Gerichtsverhandlung hinaus, bei der man klar Stellung beziehen kann. «Euer Ehren, ich habe da auf dem Baum gesessen, weil ich das Vorgehen der Landesregierung eine Sauerei finde. Wenn Sie mich dafür verurteilen wollen – Bitte, sehr! Ich habe mich dagegen gestellt.» Das gilt auch für jeden Steinwurf. Da besteht für mich der Unterschied zwischen einfach nur kaputt machen wollen und einen geilen Randale – Abend zu haben, und einer echten politischen Haltung. «Ja! Hier stehe ich. Ich habe die Steine geworfen, weil ich gegen das System kämpfen will.» Wenn man sich dafür entscheidet, muss man auch dazu stehen.

Ich kann dieses: «Die Polizei trägt hierbei eine Mitschuld!», nicht mehr lesen oder hören. Schuld ist entweder moralisch oder gesetzlich begründet. Gesetzlich besteht sie dann, wenn ein Täter bei klaren Verstand und vorsätzlich gehandelt hat. Die Polizei hat aber weder den Vorsatz, dass eine Demonstration eskaliert, ein Terroranschlag passiert oder eine Straftat geschieht. Die Polizei mag Fehler begehen, falsche Entscheidungen treffen oder Lagen falsch einschätzen, doch sie ist nicht am Geschehen bzw. an der Straftat schuld. Die hat der Täter begangen und einzig seine Schuldfrage ist vor Gericht zu klären. Es ist zur Unsitte in unserer Gesellschaft geworden, die Verantwortung für etwas, anderen in die Schuhe zu schieben. Der Terrorist vom Breitscheidplatz heißt immer noch AMRI und nicht die Sicherheitsbehörden. Wer die aktuellen Kommentare liest, muss den Eindruck gewinnen, dass die Behörden den Anschlag initiiert haben. Genauso sieht es beim G20 – Gipfel aus. Die Bundesregierung und der Hamburger Senat haben mit Sicherheit die Demonstrationen und die Sitzblockaden provoziert. Aber wer einen Stein oder Molotow – Cocktails auf Menschen wirft, sich dabei nicht einmal sicher sein kann, wen er trifft, handelt auf eigene Rechnung. Sonst könnte jeder Totschläger behaupten: «Herr Richter, ich wurde provoziert, also ist der Tote selbst schuld.» Vor Gericht heißt das: «Der Beschuldigte zeigte keinerlei Einsicht!»

Jenseits der Elfenbeintürme hat die Polizei es immer mehr mit rücksichtslos agierenden kampfsporterfahrenen Tätern zu tun, die den lieben langen Tag nichts anderes tun, als zu trainieren.

In diese Überlegung passt auch die Diskussion um den Taser – Einsatz. Da ist einer, der setzt eine Ursache. Egal aus welchen Beweggründen, stellt er eine Gefahr dar. Wenn sich der Polizist ihm nähert, muss er sich auf eine körperliche Auseinandersetzung mit ungewissen Ausgang einlassen. Warum sollte er das tun? Der Täter hat gefälligst sein Handeln einzustellen, so einfach ist das. Gern wird von den Gegnern immer mit der potenziellen Herzkrankheit argumentiert. Die ist beim Nahkampf mit einem Polizisten ebenfalls gefährlich. Jenseits der Elfenbeintürme hat die Polizei es immer mehr mit rücksichtslos agierenden kampfsporterfahrenen Tätern zu tun, die den lieben langen Tag nichts anderes tun, als zu trainieren. Einige üben sogar Techniken, mit denen sie die Schutzkleidung der eingesetzten Beamten umgehen. Nochmals die Frage: Warum soll sich ein deutscher Polizist mit diesen Tätern herumschlagen?

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Praxisbezogen ist es ohnehin sinnvoller, mit dem Täter nicht in Kontakt zu kommen. Beidseitig ist das Verletzungsrisiko deutlich geringer, wenn der festnehmende Beamte den Betroffenen mittels Befehlen aus einem Fahrzeug heraus dirigiert, als wenn er an ihm physiotherapeutische Übungen vollzieht. Kommt dieser den Anweisungen nicht nach, muss etwas passieren. In anderen Ländern kommt es dann nicht selten zum Schusswaffengebrauch, dann doch wohl lieber der Taser.

Aber in einer Gesellschaft, die anteilig im Schlaraffenland mit Feen spielt, wird selbstverständlich erst einmal der schießwütige, chronisch schlecht gelaunte und gewalttätige Polizist vermutet. Diesen Menschen wünsche ich mir im Stillen eine Kneipenschlägerei oder die Festnahme eines Clanmitglieds im Kiez. Spätestens wenn die Menge der «Befreier» auf 10 Personen angewachsen ist, schreien sie nach Verteidigungsmitteln. Meiner Auffassung nach, sollten alle Entscheidungsträger, von Politik bis Justiz ein Jahr lang auf einem Schwerpunktabschnitt mitfahren. Ich glaube, einige würden danach anders argumentieren. In erster Linie ist nicht die Polizei brutaler geworden, sondern die

Vorgesetzter

Leute sind aggressiver. Manche sind nicht nur aggressiv, sondern sie leben nach dem Motto: «Schauen wir doch mal, wie weit ich gehen kann und wenn mich keiner bremst, mach ich halt weiter.» Wer sich damit nicht auskennt, muss sich nur einmal ein paar Videos einiger Möchtegern – Rapper anhören, oder sich eine Folge von 4 – Blocks ansehen. Das Landesbeamtengesetz verbietet mir leider, öffentlich die passenden Worte dafür zu finden.

In den Achtzigern, war die Sicherstellung einer Waffe ein herausragendes Ereignis und wurde seitens der Gerichte mit einem Jahr Strafe bedacht. Heute gehört das Mitführen einer Kanone zum guten Ton. Die Anzahl der Messerangriffe war überschaubar, mittlerweile greifen schon Jugendliche zum Messer. Das ist die Realität! Es ist auch Realität, das Ermittler und Ordnungsämter zwischen den Zeilen klar und deutlich von kriminellen Gruppierungen bedroht werden.

Keiner will sich mit Kriminellen, die sich soweit aus dem Fenster lehnen in den Cli

mafiosi

nch begeben. Ich erinnere an die Funkstreife, die in Berlin von Arabern angegriffen wurde, weil sie nach deren Auffassung zu langsam gefahren sind. Ein Taser wäre da hilfreich gewesen. Wenn der Angreifer in diesem Falle herzkrank ist, dann ist das, persönliches Pech. Für die Politik ein kleiner Hinweis: In Berlin müssen Polizisten bei der Überbringung einer Todesnachricht, weil sich die Sprösslinge mit einem gestohlenen Auto um einen Baum gewickelt haben, von einem Spezialeinsatzkommando begleitet werden! Und auch wenn es schon ein paar Tage her ist. Ein Mahmoud El – Zein, der vor laufenden Kameras die Berliner Polizei als “Kinder” bezeichnete, ist kein Einzelfall. Unvergessen ist auch die Ansage einiger Clan – Mitglieder beim Trauermarsch für einen erschossenen Polizisten: “Ihr seid die nächsten!” Das sind Typen, die beim Erkennen einer Chance, ohne große Vorwarnung auf Polizisten los gehen. Da kann ein Taser als Mittel zur Selbstverteidigung durchaus gute Dienste leisten.
Doch es sind nicht nur die, welche sich immer mehr hervortun. Im nachfolgenden Video kann man ein schönes Beispiel dafür sehen, wer sich sonst noch ins Spiel bringt:

Mir muss mal jemand erläutern, warum sich die Polizisten mit diesen Honks prügeln sollen und sich damit erheblichen Gefahren aussetzen. Immerhin haben sie schon die Waffen zur Hand. Mit einem Taser wäre die Lage sehr schnell entschärft gewesen. Im Gegenzuge möchte ich nicht wissen, was bei einer Schußabgabe passiert wäre.

Fazit:

Die «normalen» Bürger, inklusive der politisch Radikalen und Extremisten, sollten sich mal wieder mit dem Wort Verantwortung auseinandersetzen. In Berlin sagt man dazu: «Man kann eine ganze Menge Scheiße bauen, aber irgendwann muss man dafür auch mal gerade stehen.» Die Schwerkriminellen müssen in Deutschland wieder beigebracht bekommen, dass die deutsche Polizei keine «Kindergartentruppe» ist. Bei solchen Typen funktioniert keine

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Prävention, sondern nur Abschreckung.

Auf dem Berliner Wedding und in Neukölln haben die Kriminellen einen höllischen Respekt vor den Spezialeinheiten, weil sie ganz genau wissen, dass es dann für sie eng wird. Den gleichen Respekt müssen sie wieder allen eingesetzten Polizisten wieder aufbringen.

Ein alternder Zuhälter beklagte sich bei mir am Tresen: “Mensch, was sollen wir denn gegen diese neuen Typen machen. Die haben keine Skrupel, sind bis an die Zähne bewaffnet und brutal wie Sau. Da kannst Du nur noch mit der Knarre in der Hand antworten!” Er erkannte das schon vor knappen zwanzig Jahren, ich bin mal gespannt, wann diese Erkenntnis auch in der Politik ankommt.

Und bevor sich wieder irgendein Hansel aus dem AfD – Lager angesprochen fühlt: Mit Flüchtlingen und Islam hat dies überhaupt nichts zu tun. International sitzen bei den Banden die Fäuste, Knarren und Messer lockerer. Je größer Städte werden, die Globalisierung voran schreitet, desto heftiger wird das Problem. Und Merkel ist auch nicht schuld, ihr Pappnasen!

Dezember 20 2017

Gedanken zu Weihnachten 2017

Lesedauer 10 Minuten

Vor etwas mehr als 2000 Jahren hatte eine junge jüdische Frau ein außereheliches Verhältnis mit einem historisch nicht bekannten Mann. Vielleicht war es der Nachbar? Oder der eigene Vater? Keiner weiß es so genau. Unter Umständen waren es aber auch Durchreisende, die dann bei der Niederkunft Geschenke hinterließen und sich vor weiteren Leistungen drückten. Einige Forscher gehen davon aus, dass der Joseph der Zimmermann schon vorher einmal verheiratet war und in die Ehe die Geschwister von Jesus, Jakobus, Joses, Judas und Simon, einbrachte. Mit ziemlicher Sicherheit ist davon auszugehen, dass Maria sehr jung war und über die Liebe noch nicht sonderlich viel wusste. Genausogut kann es ein vorehelicher Unfall gewesen sein, der dann nachträglich als Wunder verkauft wurde. Wirklich zuverlässig sind die alten nordafrikanischen Quellen nicht. Nicht einmal den Zeitpunkt der ganzen Nummer können wir sicher einsortieren. Derzeit orientieren sich Historiker an Herodes, demnach könnte sich alles ca. 4 -7 Jahre vor Christus (also nach christlicher Zeitrechnung) abgespielt haben. Sollte die Geschichte wenigstens in etwa stimmen, spielte sich das meiste in Kleinstädten in Palästina ab.

Immer unter der Voraussetzung, dass es einen Mann (Nafri) mit dem Namen Jesus überhaupt gegeben hat, war er Mitglied einer kleinen Sekte, die sich vom Judentum abgespalten hatte. Eine Sekte, die im Verhältnis zur Lebensart der Römer, ziemlich spaßbefreit war. Die Ur – Religion beschränkte sich global betrachtet, auf ein relativ kleines Gebiet. Deshalb beherrschte die Gottheit ausschließlich ägyptisch, aramäisch und ein wenig arabisch und erschien auch nur den versklavten Nordafrikanern. Setzen wir statt des römischen Imperiums der Römer, die USA ein, haben wir heute ein ähnliches Bild. Nur das wir es aktuell mit einer Weiterentwicklung dieser alten «Sklavenreligion» zu tun haben. mohamedMohammed erkannte das Machtpotenzial der Religion, bastelte sie ein wenig um und setzte sie erfolgreich politisch ein.

Die Jahre gingen ins Land und die Religion trat ihren Siegeszug an. Mit ihr ließ sich ziemlich jede Machtintervention und Expansion begründen. Kreuzzüge, Plünderung der Völker, Abschlachten der amerikanischen Ureinwohner, Befriedigung männlicher Allmachtsfantasien, Ehescheidungen per Inquistion, und die Begründung eines Herrschaftsanspruchs ließen sich bewerkstelligen.

Irgendwann waren dann auch die Germanen fällig. Die huldigten Ihren Gottheiten in der freien Natur (Also auf der Heide, woher dann auch später der Name abgeleitet wurde.) Und da es in Europa ziemlich lange dunkel und kalt werden kann, freuten sie sich im Winter, wenn die Tage wieder länger wurden. Wer Parties feiert, schmückt die Bude und was liegt bei einem Waldbewohner näher, als Bäume zu schmücken. Als Missionar darf man nicht kleinlich sein und muss kreativ werden, wenn man am Leben bleiben will. Deshalb machten sie den wehrhaften Heidenhäuptlingen einige Zugeständnisse, überzeugten sie von den Vorteilen und bauten Sitten und Bräuche mit ein. Fertig war das Weihnachtsfest.

2017! Die AfD heult herum, weil Muslime keinen Bock auf Weihnachten haben und die meistens ziemlich langweiligen Kirchenlieder ablehnen. Die Muslime haben ebenfalls, den Knall nicht gehört, denn immerhin hat Mohammed die Story aufgegriffen und Jesus flugs zum Propheten erklärt, dessen Eltern natürlich ebenso ehrenwert sind. Als Atheist steht man vor dem ganzen Schauspiel und schlägt sich mit der flachen Hand vor die Stirn.

“Wir würden 2017 Jesus nicht mehr kreuzigen, aber wenn er mit seinen Jüngern über den Weihnachtsmarkt wüten würde, weil ihm wie damals im Tempel, der Kommerz nicht passt, wäre ihm eine Nacht in der Zelle u. eine Verurteilung sicher.”

Nichts gegen Weihnachten an sich! Wenn Menschen im Jahr einen Anlass haben, aufeinander zuzugehen, ist das eine gute Sache. Wie sie den Termin nennen, ist eigentlich egal. Dem Einzelhandel sei die Tradition des Schenkens gegönnt, immerhin werden auf diese Art und Weise Arbeitsplätze erhalten. Die Asiaten sind diesbezüglich absolut schmerzfrei. Mehrheitlich wissen sie nichts mit Weihnachten anzufangen. Doch sie finden die Weihnachtsbäume und das Drumherum schön, deshalb verkaufen sie Weihnachtsartikel bis weit in den Januar hinein. Ich kann den Besuch eines großen Kaufhauses in Bangkok zu dieser Zeit nur empfehlen. Bereits im Mittelalter bekamen die Handwerker auf diesem Wege eine Gelegenheit ihre Waren unters Volk zu bringen. Warum nicht? Orientiert man sich zu eng an die alten Missionare, kommt man auf zu wenige Wochenenden. nazisDa macht es durchaus Sinn, andere Namen für die Veranstaltung zu finden. Winter – Handwerker – Markt, Lichtermarkt, Wintermeile, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Also, wenn man nicht gerade als achtzehnmonatiges Kleinkind vor den nahenden Russen, von der Mutter aus Ostpreußen gerettet wurde und an Amnesie leidet. Anders lässt sich Frau Steinbachs Sicht auf Flüchtlinge kaum erklären. Mit Jesus hat sie sich augenscheinlich auch noch nie ernsthaft beschäftigt, sonst wüsste sie, dass er ziemlich dunkelhäutig gewesen sein muss, eben ein Palästinenser oder heute: Nafri! Wir würden 2017 Jesus nicht mehr kreuzigen, aber wenn er mit seinen Jüngern über den Weihnachtsmarkt wüten würde, weil ihm wie damals im Tempel, der Kommerz nicht passt, wäre ihm eine Nacht in der Zelle u. eine Verurteilung sicher. Da er nicht einmal einen festen Wohnsitz hatte, könnte man sogar eine richterliche Vorführung in Erwägung ziehen.

“Einmal im Jahr kommen die Gnus zu den Wasserlöchern und die Krokodile warten schon. Taschendiebe, Räuber und Trickbetrüger verhalten sich nicht anders.”

Weihnachten ist auch das Fest, an dem in Familien Leute aufeinandertreffen, die sich das ganze Jahr nicht leiden konnten und plötzlich auf «Friede, Backe Eierkuchen» machen wollen. Das Ergebnis ist dann «Zickenschulzes Hochzeit» und endet in einem zünftigen Streit. Millionen von Menschen hetzen durch die Gegend und versuchen verzweifelt Dinge zu kaufen, die irgendwie passend erscheinen. Bei Geld endet die Religion und wird zur Nebensache. In Berlin dürfte jeder zweite Verkäufer an den Freßständen, ein als Muslim geborener Mensch sein. Dem spricht ja auch nichts entgegen. Und nicht nur der Einzelhandel hat Hochkonjunktur, sondern traditionell auch die Verbrecher. Im Prinzip verhalten sie sich wie jedes andere Raubtier auch.

Einmal im Jahr kommen die Gnus zu den Wasserlöchern und die Krokodile warten schon. Taschendiebe, Räuber und Trickbetrüger verhalten sich nicht anders. Letztens twitterte einer: «Jetzt ist ein Rentner schon nicht mehr vor dem KaDeWe sicher!» Natürlich nicht! Ebenso wenig, wie ein altes Gnu, das den Kopf ins Wasser hält. Wenn ich reiche Beute machen kann, dann am KaDeWe. Die Kaufleute bunkern zu Weihnachten mehr Waren und Bargeld, als zu anderen Terminen. Da liegt es nahe, als Verbrecher jetzt zuzuschlagen.

elektroUnd wieder wettern die Rechtspopulisten «Merkel ist schuld!». Dann muss sie aber schon ziemlich alt sein. Die Wikinger wussten auch ziemlich genau, zu welcher Zeit ein Raubzug auf ein Kloster erfolgversprechend ist. Albern! Jede Truppe hat ihre Spezialgebiete. Bei den Taschendieben sind es die Banden aus Rumänien, Polen, Südamerika und dem ehemaligen Jugoslawien. Die Elektromärkte werden in Berlin häufig von den Clans erleichtert und die Geldtransporter von Deutschen Schwerkriminellen. Juweliere bangen vor einem neuen Überfall der «Pink Panther» aus Serbien.

“Ethik und AfD -finde den Fehler! Die Leitkultur ist mal wieder in Gefahr. Ist schon ein wenig amüsant, wenn die Redner der AfD im Bundestag neuerdings Einstein und Adorno zitieren.”

Neuerdings scheint sich Weihnachten ein weiteres Delikt zu etablieren – § 130 StGB, Volksverhetzung – , als wenn die Justiz nicht schon genug zu tun hätte. Ein paar Schüler  des 600 Jahre alten Lüneburger Gymnasiums Johanneum  haben darüber diskutiert, ob es in einer Zeit voller Religionshass gut ist, im Unterricht religiöse Weihnachtslieder zu singen. Keine schlechte Frage! Die haben nicht umsonst das Motto DOCTRINAE – VIRTUTI – HUMANITATI. Denn zum Leidwesen der Kirchen haben wir jenseits der Weißwurstgrenze in Deutschland die Religion aus der Schule verbannt. Der entscheidende Grund liegt auf der Hand. Immer wenn Religion ins Spiel kommt, lässt der Streit nicht lange auf sich warten. Wem das nicht gefällt, muss sein Kind auf einer Konfessionsschule anmelden. Lehrer, Eltern und Schüler einigten sich auf einen Kompromiss und verlegten die Weihnachtsfeier auf den Nachmittag. Die gewonnene Unterrichtszeit könnte man für eine kritische Auseinandersetzung mit Religionen im Rahmen eines Ethikunterrichts nutzen.

Ethik und AfD – finde den Fehler! Die Leitkultur ist mal wieder in Gefahr. Ist schon ein wenig amüsant, wenn die Redner der AfD im Bundestag neuerdings Einstein und Adorno zitieren. Vielleicht sollte sich endlich mal einer erbarmen und den Mädels und Jungs klar machen, dass die Aufklärung intensiv mit der Religion abgerechnet hat. Mystik zog erst wieder mit den Nationalsozialisten erfolgreich in Deutschland ein. Die katholische Kirche dankte es ihnen mit der Segnung der Waffen und später als Fluchthelfer nach Südamerika. (Heute nennt man das «Schleuser»). Jedenfalls stürzen sich die Rechtspopulisten nun auf die arme Schule. Dabei haben die nur das Grundgesetz umgesetzt. Frechheit, wie konnten sie nur. Ich räume ein, dass ich in Teilen auch die falschen Bekannten habe. Auf WhatsApp habe ich von Empörten Benachrichtigungen zu dieser Geschichte bekommen, die in ihrem ganzen Leben noch keine Bibel in der Hand hatten. Bescheuerter geht es kaum noch! Gegen religiöse Dogmatiker wettern, in dem man sich auf die Seite anderer Religionstrottel stellt, ohne selbst gläubig zu sein. Den muss mir mal einer erklären.

Ich habe zu Weihnachten die merkwürdigsten Dinge erlebt. Vom Pornofilmfestival auf der Funkleitstelle bis zum Durchgedrehten, der mit einem Kaftan durch Berlins Straßen lief und sich für Jesus hielt, war alles dabei. zalandoLeider kommen auch viele mit den zur Schau getragenen Sentimentalitäten nicht klar und nehmen sich das Leben, ein eher trauriger Nebeneffekt von Weihnachten. Seit ich erwachsen bin, betrachte ich Weihnachten als ein Fest für die Kinder. Ich bin da absolut frei von Skrupel. Ich habe kirchlich geheiratet, weil es für meine Frau dazu gehörte. Die Konformation habe ich wegen der Geschenke mitgenommen und Weihnachten wird zelebriert, damit alle ihren Spaß haben. Und wenn es sich anbietet, nehme ich auch jeden Feiertag, egal aus welcher Ecke er abgeleitet wird, mit. Ich finde auch die Rituale ganz nett. Bin ich im Urlaub, verschließe ich mich nicht vor den Festen anderer Religionen. Wenn es nett ist und Spaß macht, spricht für mich nichts dagegen.

Doch bei der Ausnutzung eines religiösen Festes für dummdreisten Dogmatismus hört der Spaß auf. Egal, wer sich da nach vorn schiebt. Da ist es mir vollkommen egal, ob es sich um einen Islamfanatiker, Evangelikalen oder ein AfD – Parteimitglied handelt. Berliner, als die Nachfahren der ehemaligen Preußen – Hauptstadt, haben es traditionell nicht so mit der Religion. Im Gegensatz zu den Süddeutschen, die ganz gern mal auch Sekten beitreten, sind die meisten von uns recht nüchtern bei dieser Angelegenheit. Wäre schön, wenn das so bleiben könnte.

mutterDie Mehrheit der jungen Muslime in Berlin ist von diesem gottlosen Virus ebenfalls angesteckt worden. Und wenn mal einer vor die Kameras gezerrt wird und diesen unsäglichen Blödsinn über seine Schwester absondert, sollte jeder mal genau hinsehen, welcher spätpubertierende Kretin da redet. Viele von den quatschen diesen Blödsinn in der Schule nur, um sich wichtig zu machen. Wenn er es doch ernst meint, steht ihm das frei. Wenn sein familiärer Stammbaum am Ende ein Kreis ist, muss er doch damit klar kommen, nicht ich. Wir brauchen auch Menschen, die nur einfachste Arbeiten verrichten können. Das einige von denen auch dem Sozialsystem zu Lasten fallen ist mir persönlich ziemlich egal. Dieser Umstand ist nicht mit der Herkunft oder der Religion verknüpft, sondern mit den Sozialverhältnissen. Im Berliner Dialekt gibt es diesen schönen politisch unkorrekten Begriff: «Proll!» Woran dieser «Proll» glaubt, ist mir schnuppe. Manche glauben an Hertha und vegetieren besoffen von einem Spiel zum nächsten und andere eben fanatisch an irgendeinen Gott. Einen Blumentopf werden sie damit beide nicht gewinnen. Wer keinen religiösen Fanatismus haben will, muss immer zuerst die sozialen Verhältnisse ändern, diesbezüglich bin überzeugter Marxist: Religion ist Opium für das Volk.

In einem Retweet schrieb einer unter dem Pseudonym @Irrelephant: “Nur ist Weihnachten kein rein religiöses Fest mehr, Weihnachten ist in aller erster Linie ein kulturelles Fest. Es hat eine religiöse Geschichte und einen religiösen Hintergrund, wird aber von Menschen unabhängig ihrer Religion gefeiert.

So kann man Schenken und Glühweintrinken auch umschreiben. Spätestens wenn die Familie zum verpflichtenden Weihnachtsgottesdienst mit Kind und Kegel anrückt, damit der Familienspross kommuniert oder konformiert wird, sind wir bei der Religion. Ob man bei der Predigt nun an die herannahende bucklige Verwandschaft denkt oder nicht.

Weihnachten 2017 und die Kommentare der AfD nebst ihrer Anhängerschar zeigt mir eines wieder sehr deutlich. Zwei Dinge werden sich meiner Auffassung nach, mit absoluter Sicherheit in Deutschland niemals durchsetzen. Echte Linke (Nicht diese rot lackierten Faschisten aus der ehem. DDR) und religiöser Fanatismus. Für Links bedarf es mehr Bildung und Verstand, denn nur dann könnte eine Umverteilung und gemeinsame Versorgung aller umgesetzt werden, als wir in Deutschland umsetzen können. Vorher werden sich immer die Rechten in den Vordergrund spielen. Es passt einfach so schön zu uns. Wenig denken, einem oder einer Gruppe hinterher rennen, sich selbst als Opfer sehen und die eigene Unzulänglichkeit mittels Diffamierung anderer übertünchen. Viele trauern heute aufrichtig um die Opfer eines sozial abgeschlagenen Arbeitslosen Nordafrikaners. Nicht alle trauern wirklich um die Opfer, viele benutzen das Ereignis für ihre Zwecke.

13516461_925942587515474_7735397091666025850_nDa liegt der Gedankenfehler der Terroristen. Sie wollen Angst und Schrecken verbreiten, der dann zu Ressentiments gegenüber den gemäßigten Muslimen führt. In ihrem Denken werden diese dann begreifen, dass sie sich gegen die Ungläubigen erheben werden. Eine fatale Selbstüberschätzung! Der erste Teil der Rechnung geht auf, der zweite Teil führt für sie in die Katastrophe. Das heutige Christentum basiert mehrheitlich auf Kommerz, die rechte Wange hin halten ist nicht unser Ding. Wir haben 1945 die Bestie eingesperrt, aber nicht getötet. Die Wärter der Bestie sind die Demokraten und Anhänger einer offenen Gesellschaft. Verlieren die Wärter durch Terroranschläge die Kontrolle über den Käfig, wird es übel. Es ist ein wenig, wie beim «Herrn der Ringe». Sauron wird wieder stärker und bedroht das Auenland. Überall werden wieder die dunklen Geschöpfe des Bösen gesichtet. Die Armeen der ORKS formieren sich. Liebe Salafisten oder wie Ihr Euch auch immer bezeichnen wollt: Auf die Elben und Hobbits würde ich an Eurer Stelle nicht hoffen. Irgendwann können wir Demokraten, Atheisten und Humanisten Euch nicht mehr vor der Bestie schützen. Islamisierung des Abendlandes ist Schwachsinn, es geht immer nur darum, die Bestie unter Kontrolle zu halten. Europäer differenzieren nur über einen gewissen Zeitraum, dann kommt der Zeitpunkt, wo alle wieder durchdrehen. Ihr müsst auch nicht immer nur auf Deutschland schauen. Die letzten Diktaturen in Europa sind noch nicht solange her. Griechenland und Spanien haben es noch nicht lange hinter sich.

konvertitEs gibt unterschiedliche Sorten von Trottel. Doch ihr Terroristen seid in der Rangliste der Dämlichen recht weit oben angesiedelt. Ihr beteiligt Euch am Aufeinanderhetzen der Menschen und sprengt Euch damit selbst in Katastrophe. Am meisten tun mir dabei die Flüchtlinge leid. Wie immer in der Geschichte trifft es die ärmsten der Armen. Und auch wenn Weihnachten das Fest des Friedens sein soll, die Hetzer unter den AfD Vertretern verdienen nur Verachtung. In der warmen Stube sitzen, sich den Braten schmecken lassen und rülpsend auf Menschen schimpfen, die währendessen zusammengepfercht die Suppe auslöffeln dürfen, ist einfach nur widerlich.

Vor 2000 Jahren fing es in Nordafrika mit einer Sekte alles an und aktuell scheint eine Sekte, die ihren Ursprung in der gleichen Gegend hat, wieder eine Rolle zu spielen. Ich stelle mir einen Ford Prefekt vor, der sich beim Warten auf das Gorgonenschiff über die Menschheit dusslig lacht. «Ihr seid so doof!» Wer mit Ford Prefekt nichts anfangen kann, dem sei das Buch “Per Anhalter durch die Galaxis” empfohlen. Douglas Adams hilft zuverlässig gegen Dogmatismus, Religion und schlechte Laune.

 

Mai 13 2017

:: Sag mal Emmes … ::

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Spandau

Berlin – Spandau, Montag Abend in einer Kneipe. Einem Berliner reichen diese Informationen. Sie sind kein Berliner? Dann brauchen Sie mehr Input. An einem Montag ist abends nahezu jeder Laden in Spandau leer. Und wenn Sie doch jemanden antreffen, ist derjenige ein Mann, irgendetwas zwischen 40–50 Jahre, unverheiratet und gelangweilt. Sie wissen nichts mit dem Bezirk – Spandau anzufangen? OK! Ich beschränke mich auf das Notwendige. Berliner bezeichnen sich meistens nur außerhalb des Stadtgebiets als Berliner.
Treffen sie sich untereinander, wird zumeist die Frage gestellt: «Wo kommste denn her?»
«Vom Wedding! Aus Prenzlberg! Ick bin Marzahner, aus Neukölln oder eben aus Spandau.»
Auf die Antwort Spandau folgt im Regelfall eine kurze Pause. Der «echte» Berliner entgegnet dann: «Ach so, Spandau, also nicht aus Berlin! Musste nicht bald nach Hause? Die Brücken werden bald hochgezogen?»

Dies bezieht sich darauf, dass Spandau an der Havel liegt und von Berlin aus nur über eine der 11 Brücken erreicht werden kann. Es ist typisch für Berliner, dass sie diesen Umstand für eine Besonderheit halten. Jedenfalls leben jenseits dieser 11 Brücken, die Spandauer. Aber es wird noch verrückter. Treffen nämlich zwei Spandauer aufeinander, die sich nicht kennen, also ein fast nicht anzunehmender Fall, wird eine weitere Aufteilung vorgenommen. «Kommste von der Buber, Kant, Bartning oder Carossa?» Hinter dieser Frage verbergen sich die Namen von Spandauer Schulen. Irritierenderweise kommt es dann zu Auskünften wie: «Nee aus Staaken, Neustadt oder Hakenkreuzfelde.»
Mit diesem Dialog werden für den Ureinwohner wichtige versteckte Botschaften ausgetauscht. Stellen Sie sich folgende Szene vor. Sie sind Spandauer und baggern eine junge Frau an. Sie erhalten die Antwort: «Buber!». Ihre zukünftige Ex – Freundin war irgendwann in ihrem Leben auf der Martin – Buber – Oberschule. Vorsicht! Viele der Absolventen waren anfangs auf einer anderen Schule, landeten dann dort, um einen halbwegs brauchbaren Schulabschluss zu bekommen. Das bedeutet, sie hat unter Umständen Geschwister, die auf anderen Schulen waren. Als Mann und Einheimischer sollten jetzt die Alarmglocken läuten. Die junge attraktive Frau vor Ihnen hat möglicherweise einen Bruder, den Sie kennen! Je nach Alter hatten sie unter Umständen etwas mit der Mutter oder Sie hatten mal in der Vergangenheit  mit dem Vater zu tun.
Die Antwort «Carossa», bringt sie eventuell in juristische Schwierigkeiten, weil der Vater Rechtsanwalt sein könnte. «Kant» bedeutet: «Freundeskreis und Familienstammbaum sind ein Kreis!» Als Außenstehender können Sie das selbstverständlich alles vergessen. Entweder die Frau ist dankbar, endlich mal einen Typen von auswärts kennenzulernen, was sehr wahrscheinlich ist, oder sie hat ohnehin kein Interesse an Ihnen.

Nach dieser groben Sortierung kommt das Feintuning. «Wo bist Du denn abends immer?» In Spandau gibt es eine überschaubare Anzahl von zentralen Einrichtungen, die man als Einheimischer kennen muss. Ich finde am ehesten können diese Einrichtungen als Institutionen bezeichnet werden. Irgendwo las ich, dass eine Institution etwas darstellt, wo Leute zusammenkommen und einen festen sozialen Ablauf erwarten können. Wenn das nicht auf eine Spandauer Kneipe zutrifft, dann weiß ich nicht weiter. Outet sich ein Einheimischer als Stammgast dieser Institutionen, wissen Sie über diesen Menschen mehr als Google, Verfassungsschutz und Krankenversicherung zusammen.

Ausländische Sender

In einer dieser Institutionen sitzt an diesem Montag Emmes. Kennen Sie nicht? Macht nichts. Sie werden ihn kennenlernen. Er ist einer der gelangweilten vier Männer am Tresen. Der mit der Mütze auf dem Kopf. Zu seiner Rechten trinkt der ebenso an einem Montag stets anwesende arbeitslose Maler Thomas, wie alle Thomas einfach nur Tom genannt, sein Bier aus einem Einliterkrug.

«Sag mal Emmes, hast Du schon einen neuen Dekoder?»
Emmes hebt unmerklich den Kopf. «Nö! Wieso?»
«Habe mich den ganzen Abend mit diesem Mist herum geschlagen. Das ist vielleicht ein Dreck.»
«Warum?»
«Bis ich alle Sender drin hatte, hat es eine Ewigkeit gedauert. Und Du bekommst nur unsere Sender rein.»
«Wieso willst Du denn noch mehr haben? Den Rest kannst Du doch sowieso knicken. Ist entweder Werbung oder Ausland.»
Tom triumphiert. «Eben, Ausland!»
Emmes schaut skeptisch und greift nach einer Zigarette.
«Ach ja? Welche willst Du denn reinbekommen?»
«Österreich, Schweiz, BBC und so.»
«Warum willst Du die denn sehen?»
«Na zum Beispiel lese und höre ich jetzt täglich über den Skandal in der Bundeswehr. Der Skandal ist doch ein ganz anderer. Das Bundesamt für Flüchtlinge erkennt einen Deutschen als Flüchtling an und blecht auch noch dafür. Klarer Fall, jeder Terrorist kommt hier ganz einfach rein. Bekommt Asyl und Kohle für seine geplanten Taten in den Hintern geschoben.»
Emmes schaut immer noch skeptisch und zündet sich die Zigarette an.
«Was hat das jetzt mit Deinen Sendern zu tun?»
«Warum wohl werden deutschsprachige Sender z. B. aus der Schweiz oder Österreich nicht in unser Kabelnetz eingespeist? Nicht mal im Internet geht das einfach so. Ich habe mir extra über einen Server aus der Schweiz einen Account bei Zattoo TV eingerichtet.» Tom nimmt einen Schluck aus seinem Krug. «Wenn Du nur Sender aus Deinem Land empfangen kannst, bist Du Deutscher oder Koreaner! So siehts doch aus.»
«Hmmm? Koreaner?», brummt Emmes.
«Was?»
«Korea? Ernsthaft?»
«Oder Türkei, Demokratie gibt es hier schon lange nicht mehr!»
Emmes zieht aus seiner Jacke ein Notizbuch heraus und beginnt etwas hinein zu schreiben.
«Was schreibst Du da?»
«Ich mache mir Notizen!»
«Worüber?»
«Ich muss Morgen wieder über Dich berichten !»
«Hä?»
«Na bei meinem Führungsoffizier. Ich bin doch Beamter und muss Dich als Systemkritiker melden.»
Tom kräuselt die Stirn.
«Willst Du mich verarschen?»
«Würde ich nie tun. Ich kann Dich verstehen, aber ich habe das Problem nicht.»
«Du kannst natürlich alles empfangen, weil Du so schlau bist!», empört sich Tom.
«Einfach so nicht! Ich musste mich beim Kauf der Satelliten – Schüssel mit meinem Dienstausweis als Mitglied der Überwachungsbehörde ausweisen. Jetzt kann ich sogar japanische Sender empfangen.»
«Sehr witzig!», stellt Tom leicht aggressiv fest.
Emmes schaut Tom nicht an. «Stimmt, ich kann nämlich kein Wort Japanisch!»
«Du bist echt ein Spinner! Wirst schon sehen, was Du davon hast. Spätestens wenn Deine Töchter mit einer Burka herumrennen müssen, wirst auch Du kapieren, was hier abläuft.»
Emmes schaut Tom nun doch an. «Vorsicht! Ich bin gläubig. Bei Religion verstehe ich kein Spaß!»
Tom stutzt.
«Ernsthaft?»
«Ja, ich habe auch schon mal darüber nachgedacht zum Islam zu konvertieren!»
«Bist Du bescheuert?»
«Gar nicht! Denk Du doch mal nach. Du kannst mehrere Frauen haben, solange Du sie einiger Maßen versorgen kannst. Sie müssen jeden Tag mit Dir vögeln und Du bist der Bestimmer zu Hause. Zugegeben, die Sache mit dem Suff ist ein wenig problematisch, aber ein Muslim hat mir mal erklärt, aber in der Wohnung ist OK, da sieht es Allah nicht.»
«Ach so! Ich dachte schon, Du meinst das ernst.»
Emmes grinst und beginnt leise zu lachen. «Was genau hast Du nicht verstanden?»
«Ist doch alles Quatsch! Oder?», kameradschaftlich klopft Tom Emmes auf die Schulter.
«Du musst doch zugeben, dass mit den Flüchtlingen jede Menge Penner ins Land kommen. Wir zahlen und zahlen …»
Emmes unterbricht ihn.
«Und verdienen jede Menge Geld!»
«Na hör mal, wo verdienen wir denn Geld an denen?»
«Warum flüchten die denn?»
«Was weiß ich? Wenn es so schlimm ist in Syrien, sollen sie lieber kämpfen. Wir können nicht jeden aufnehmen.»
«OK, und wie sollen sie kämpfen?»
«Na mit der Knarre in der Hand!»
«Die bekommen sie woher?»
Tom zuckt mal wieder mit den Schultern.
«Keine Ahnung! Sind doch genug Knarren da.»
«Die wir ihnen verkauft haben! Anderes Thema, wo wohnen denn die Flüchtlinge?»
«Na in den Containern, Sporthallen, Schulen, was weiß denn ich?»
«Die Container stellt wer her? Wer vermietet dem Senat alte Hotels?»
«Ach? Und Du willst mir jetzt verklickern, dass wir daran Geld verdienen? Wer zahlt denn die Miete? Du! Ich! Wir Steuerzahler.»
«Ja, aber es verdient auch jemand. Genauso, wie einer an den Waffen verdient. So wie wir alle verdammt gut davon leben, dass die in Afrika nichts auf die Reihe bekommen. Was meinst Du wohl, was passiert, wenn die uns für die Rohstoffe richtige Rechnungen ausstellen, dann wird es aber ganz schön dunkel hier.»
Tom winkt ab.
«Bla, Bla! Fakt ist doch, dass die nichts hinbekommen. Mit Dir kann man nicht reden. Du bist so ein richtiger Möchtegern Gegenhalter. Ich bleibe dabei, Deutschland schafft sich ab.»
Emmes schüttelt mit den Kopf.
«Sinnlos!»
«Ja, weil Du Dich immer mehr zum Systemling entwickelst.»
«Ich denk, Du bist Wessi?»
«Ja und?», fragt Tom erstaunt nach.
«Ich dachte immer, das Wort wird nur von Ossis benutzt. Wessis  sagen so etwas wie: Mitläufer, Opportunist … oder so. Systemling? Ernsthaft? Machst Du demnächst auch durchs Gebiet?»
«Du hast auf alles eine Antwort, oder? Auf jeden Fall läßt Du Dich von diesen Volksschädlingen vor den Karren spannen!»
Emmes schlägt auf dem Barhocker sitzend die Hacken zusammen «Heil!»
«Ach kommt jetzt wieder die Nazikeule?»
«Wenn Du Naziwörter benutzt …»
«Bleib doch mal beim Inhalt! Da draußen herrscht dank unserer feigen Politiker ein Religionskrieg. Mit schlauen Gehirnwichsereien werden wir da nichts ausrichten.»
«Aber mit Dummheit?»
«Ach ich bin dumm?»
«Na klar, weil Du Dir den Scheiß einreden läßt.»
«Und Du hast die Wahrheit gepachtet?»
«Nö, aber ich kenne mich ein wenig mit Paranoiden aus!»
«Ach hat der Herr jetzt auch noch Psychologie studiert.»
«Nein, aber ich war mit genug paranoiden Weibern zusammen.»
«Und warum bin ich Deiner Auffassung nach paranoid?»
«Du hast vor etwas Angst, was Dir andere eingeredet haben. Es ist vollkommen bescheuert, aber Du glaubst dran. Dann versuchst Du jedem zu verklickern, dass es doch ganz normal ist, davor Angst zu haben. Ich hatte mal eine, die konnte sich nicht ins Gesicht fassen, weil Sie Angst hatte davon krank zu werden. Dann hat Sie mir versucht klar zu machen, dass ich das auch unterlassen sollte. Verrückt!»
«Und was haben die Flüchtlinge damit zu tun?»
«Das einer von denen ausgerechnet Dir Kackvogel etwas tut, ist extrem unwahrscheinlich. Genauso unwahrscheinlich, wie das die Tante sich Ebola oder sonst etwas einfängt. Da sollte sie sich eher einen Kopf um Chlamydien machen. Egal! Was soll das mit den Sendern?»
«Zensur!»
«Zensur?»
«Ja, ich hab keinen Bock mehr darauf, von diesen Einheitsmedien gesteuert zu werden.»
«Und die Ösis haben keine Zensur? Kauf Dir doch mal ein Buch oder eine brauchbare Zeitung.»
«Keine Zeit!»
«Aber ausländische Sender? Stundenlang vor dem Rechner sitzen und Fake Accounts einrichten, dafür hast Du Zeit?»
«Es geht um die Möglichkeit!»
Emmes läßt demonstrativ den Kopf sinken.
«Wieder so ein Tussi Ding!»
«Warum?»
«Nur Frauen wollen immer die Möglichkeit haben. Eigentlich wollen sie gerade nicht, aber die Möglichkeit muss bestehen. Ihr ganzer Kleiderschrank ist ein Einziges: Ich will die Möglichkeit haben!»
«Kann es sein, dass Du ein Chauvi bist?»
«Hab nie etwas anderes behauptet.»

Pause

«Ich bleibe dabei!»
«Wobei?»
«Na, dass wir hier nicht jeden aufnehmen können!»
«Von Können ist auch nicht die Rede!»
«Siehste, Du sagst es auch …!»
«Die kommen einfach! Das wirst Du nicht verhindern und ich auch nicht.»
«Aber wir können die Grenzen dichtmachen.»
«Könnten wir. Und dann?»
«Na, dann kommen die nicht mehr her.»
«Und wie verhinderst Du, dass sie Deine tolle Grenze nicht doch überwinden?»
«Keine Ahnung, was an Grenzen halt so gemacht wird. Kontrollen, nicht durchlassen, wieder nach Hause schicken.»
«Wenn die aber nicht wollen? Abknallen?»
«Du musst Sie ja nicht abknallen. Warnschüsse dürften reichen.»
Emmes dreht sich nun auf seinem Barhocker vollständig zu Tom um.
«Nicht so hastig mein Freund. Ein Typ, der nicht getroffen ist, rennt einfach weiter. Also wer schießt richtig? Denn das würde sich herumsprechen. An der deutschen Grenze wird scharf geschossen.»
«Dann müssen halt die Grenzer schießen.»
Emmes zieht die Augenbrauen hoch.
«Ach so? Und wer genau soll da an der Grenze stehen? Du?»
«Ich bin Maler und kein Grenzer. Augen auf bei der Berufswahl, kann ich nur sagen. Wer den Job macht, muss auch in der Lage sein zu schießen, so ist das nun einmal.»
«Und Du beschwerst Dich über unsere Politiker?»
«Wieso?»
«Weil die genauso eine Grütze quatschen. Pulle voll, Frau besoffen! Nach Krieg schreien, aber andere an die Front schicken.»
«Was soll denn Deiner Meinung nach passieren?»
«Wo?»
«Na, mit den Flüchtlingen?»
«Der Zug ist abgefahren.»
«Also Du nimmst das alles so hin?»
«Ich sehe keine Alternative. Wir können nur noch das Beste draus machen. Die Weichen haben ganz andere schon vor Jahrzehnten gestellt.»
«Das wäre?»
«Ich stehe auf südländische Frauen. Da wird sich doch vielleicht eine Dankbare finden.»
«Du Bock!»
«Ich sagte es bereits. Ich habe niemals etwas Anderes behauptet. Die wollen unsere dicken blonden Weiber, also hole ich mir ihre dunkelhaarigen Bräute.»
«Du bist ja noch schlimmer als ich!»
Emmes zuckt mit den Schultern.
«Ich hab nicht gesagt, dass ich ein guter Mensch bin, ich behaupte lediglich, Realist zu sein. Weder Du noch ich, werden etwas aufhalten, wir können uns nur damit arrangieren. Jägermeister?»
«Bin dabei.»

Amira, die arabisch stämmige junge Bedienung stellt den beiden Jägermeister hin.

«Mach Dir mal auch einen!», fordert Emmes.
«Danke!»
«Nicht dafür.»
Amira hebt ihr Glas. «Auf Euch alte Säcke! Prost!»
Emmes verzieht das Gesicht. «Wir sollten noch mal über die Grenze nachdenken.»
«Welche Grenze?», fragt Amira.
«Ach nichts, war nur so ein Spruch.»

Fortsetzung folgt …