Nächstes Kapitel

Das nächste Kapitel ist frei geschaltet. Diesmal geht es nach Ulan Bator, die Hauptstadt der Mongolei. Neben Impressionen, geht es darum was ein Traveller von einem Backpacker unterscheidet. Dann noch, wieso der Dalai Lama in der Stadt einen Thron hat, Wasserklosetts, Gangster und ein wenig Philosophie über Täuschungen. Bitte dran denken, wenn's gefällt eine kleine … Nächstes Kapitel weiterlesen

Buch, BLOG – Web – Book

Es gibt einen möglichen Weg hinaus. Er sieht ein wenig aus, wie einer dieser alten Fitnesspfade durch den Wald, wo man an mehreren Stationen Übungen machen muss. Nur das dieser Weg Stationen hat, wo es Informationstafeln gibt, Passanten auf Bänken sitzen, mit denen Gespräche möglich sind und andere Stopps, an denen einem Frage gestellt werden. Dann folgen längere Strecken, auf denen Gelegenheit besteht, sich diese Fragen zu beantworten.

Im Wendekreis des Zwiebelfisches

Teil I meines Buchprojekts ist abgeschlossen. Das vorläufige Manuskript steht. Immer wieder neu auf eine Fehlersuche zu gehen, bringt nichts mehr. Ich habe mein "Baby" ein paar Leuten zum Lesen gegeben und erwarte von denen noch ein Feedback. Danach werde ich auf die hoffnungsvolle Suche nach einem Lektorat und einem Verlag gehen. Wer etwas passendes … Im Wendekreis des Zwiebelfisches weiterlesen

2 oder 200 – Berufsethos

«Zwei oder Zweihundert?» Diese Frage stand letztens bei einem Umtrunk mit einem ehemaligen Kollegen im Raum. Gemeint ist damit, der Berufsethos den wir einst gemeinsam hatten. Im Falle eines Anschlags oder einer ähnlichen Straftat, das eigene Leben herzugeben um den Täter von weiteren Handlungen abzuhalten. Oder, wie am 9/11 in den USA, möglichst viele Leben … 2 oder 200 – Berufsethos weiterlesen

Einfach nur Leben oder Kapitulation?

Bin ich ökologisch korrekt unterwegs? Nein! Ich trenne nicht einmal konsequent meinen Müll. Ich esse Fleisch und kaufe auch die billigen Produkte. Im Wissen, dass ich damit die Massentierhaltung unterstütze. Mein Kaffee stammt nicht aus dem Faire Trade. Ich weiß, dass da der letzte Dreck mit verarbeitet wird. Deshalb betreibe ich nicht sonderlich viel Zinnober darum. Im Gegenzuge weiß ich, wie richtig guter Kaffee schmeckt, weil ich ihn mal auf einer Kaffeeplantage getrunken habe. Ich verzichte auf ein Auto und fahre viel Fahrrad. Wenigstens dabei schneide ich ganz gut ab.

Brief eines versifften Linken

«Denn das ist Konservatismus: Das Nachdenken über die Erfahrung und die theoretische Ausformulierung des Empfindens, Macht zu haben, sie bedroht zu sehen und zu versuchen, sie zurückzugewinnen.» Aus einem Essay des amerikanischen Politikwissenschaftlers Corey Robin Quelle: Spiegel, 14.1.2018 «Die Geografie der CSU … ist eine Mitte Rechts-Volkspartei, ein Sammelbecken für Konservative, Liberale, Nationalkonservative, für Menschen, … Brief eines versifften Linken weiterlesen

Ein hässliches Unkraut und der Boulevard

Vielleicht besteht das Ziel darin, die Lufthoheit über die Stammtische und die Herrschaft über die manipulierbare Masse der rechten Bewegung, angeführt von der AfD, wieder abzunehmen. Das ist bisher immer schief gegangen. Zu betrachten sind nicht die Jahre ab Gründung der AfD, sondern ein viel längerer Zeitraum. Dieses Denken ist nicht vom Himmel gefallen, sondern was wir heute sehen, sind die ersten Blüten von einer Pflanze, die 1945 mal abgemäht wurde. Die Wurzel blieb in der Erde erhalten und wurde von vielen Gärtnern umsorgend gegossen. Die Wortwahl, die Darstellungsweise, die Attacken gegen alles, was linksseitig gedacht wird und die damit einhergehende Diffamierung, ist purer Dünger.

Alte Zöpfe …

Vor diesem Hintergrund mag der aktuelle Schülerprotest gegen die politischen desaströsen Eskapaden in der Klima – Politik, eines der wichtigsten Themen überhaupt, naiv und hilflos erscheinen. Aber er ist direkt und einfach: Was auch immer Ihr da erzählt, es ist schwachsinnig, denn wir messen Euch Politiker an den Ergebnissen. Für mich bei diversen politischen Themen eine sehr einfache aber durchaus wirkungsvolle Betrachtungsweise.

Eine Gesellschaft von Richtern

Dem künstlich erzeugten Idealbild auch nur ansatzweise zu entsprechen wird immer schwieriger, womit es auch immer wahrscheinlicher wird, mit der Definition Schuld belegt zu werden. Die Beurteilung, ob eine Diskrepanz zwischen Idealbild und festgestellten Handeln besteht, nennen wir Richten. Und wer richtet, ist ein Richter. Jedes Mal, wenn wir um Entschuldigung bitten, ernennen wir einen anderen zu unserem Richter. Am Ende leben wir in einer Welt, die sich aus Richtern und Schuldigen zusammensetzt.