Polizei und Links

Nichts ist so einfach, wie es scheint Meiner Erfahrung nach, gibt es in der Biografie eines Menschen, insofern er das Glück hat ein gewisses Alter zu erreichen, eine Sollbruchstelle. Der Mensch ist als Primat auf das Lernen über Ältere, Vorbilder, angewiesen. Doch eines Tages wird man selbst zu dem, was die Jüngeren vor Augen haben. … Polizei und Links weiterlesen

Empörung vs. Gesetz

Insbesondere rechtsradikale Gruppen loten den Rechtsstaat bis an die letzte Grenze aus. Hierbei werden sie von rechtsgerichteten Juristen beraten und die Szene trifft sich zu Seminaren. Dies sollte man wissen, wenn man sich mit dieser Szene auseinandersetzt. Oftmals wissen die bei Demonstrationen sehr genau Bescheid, welche Optionen der Einsatzleiter hat. So kommen dann bisweilen nach … Empörung vs. Gesetz weiterlesen

Im Wendekreis des Zwiebelfisches

Teil I meines Buchprojekts ist abgeschlossen. Das vorläufige Manuskript steht. Immer wieder neu auf eine Fehlersuche zu gehen, bringt nichts mehr. Ich habe mein „Baby“ ein paar Leuten zum Lesen gegeben und erwarte von denen noch ein Feedback. Danach werde ich auf die hoffnungsvolle Suche nach einem Lektorat und einem Verlag gehen. Wer etwas passendes … Im Wendekreis des Zwiebelfisches weiterlesen

2 oder 200 – Berufsethos

«Zwei oder Zweihundert?» Diese Frage stand letztens bei einem Umtrunk mit einem ehemaligen Kollegen im Raum. Gemeint ist damit, der Berufsethos den wir einst gemeinsam hatten. Im Falle eines Anschlags oder einer ähnlichen Straftat, das eigene Leben herzugeben um den Täter von weiteren Handlungen abzuhalten. Oder, wie am 9/11 in den USA, möglichst viele Leben … 2 oder 200 – Berufsethos weiterlesen

20-18-15-12-12-8-1-21-19

Wenn ich mich recht zurückerinnere, ist die Kennzeichnung von Polizisten seit ungefähr 25 Jahren ein Diskussionsthema. Allein die Begriffsfindung Kennzeichnungspflicht ist vergiftet. Wer will schon freiwillig gekennzeichnet werden? Pflichten werden ebenfalls nicht zwingend mit positiven Emotionen verbunden. Es wird nicht vom Tragen eines Namensschilds, einer Indentifizierungsnummer oder Unterscheidungszeichen gesprochen. Ich finde, solche Begriffe machen den Einstieg in eine Diskussion unnötig schwierig.

Sicherheit für den Chef … die Ohren

Immer  wieder gern höre ich den Podcast der beiden Reporter Axel Lier und Peter Rossberg. Für jemanden der an sicherheitspolitischen Fragen in Berlin interessiert ist, ein empfehlenswertes Format. Vorweg muss ich sagen, dass ich der BILD und B.Z. weiterhin voller Skepsis gegenüberstehe. Aber die beiden diskutieren oft mit viel Hintergrundwissen und sind nicht immer auf … Sicherheit für den Chef … die Ohren weiterlesen

Polizei a.D. vs. System? Ein Widerpruch?

Von einer wahrlich gut über meine Person informierte Frau bekam ich letztens die Worte zu hören: «Du kannst doch nicht, nach dem Du über 30 Jahre als Vertreter des Systems gearbeitet hast – dieses mit einem Mal anzweifeln.» Diese Aussage ist meiner Auffassung nach symptomatisch in der öffentlichen Diskussion über die Polizei und ihre gesellschaftliche … Polizei a.D. vs. System? Ein Widerpruch? weiterlesen

Die Pflicht füreinander da zu sein …

Bevor ich auf die Ursachen eines Verhalten, welches als Corps – Geist, bezeichnet wird, eingehe, möchte ich aus meiner Perspektive ein paar Sachen zum Thema Pflichten loswerden: Seit ich darauf achte, fällt mir in Unterhaltungen ein stets wiederkehrendes Denkmuster auf. Meine Gesprächspartner gehen davon aus, dass ich etwas tun müsste, und meistens nicht deshalb, weil … Die Pflicht füreinander da zu sein … weiterlesen

Burnout Teil III

Ich glaube ohnehin daran, dass die Grundeinstellung ein nicht unwesentlicher Punkt beim Thema BURNOUT ist. Kulturell bedingt, wird in Deutschland dem Beschäftigten erst einmal Faulheit, Unwilligkeit und Böswilligkeit unterstellt, der es entgegenzutreten gilt. Es gibt tatsächlich Länder, in denen erst einmal das Gegenteil davon unterstellt wird und beim Auftreten dieser Verhaltensweisen, eine Spurensuche bei den Führungskräften beginnt.

Burnout

Wenn ich mit einem Fahrzeug Schindluder treibe und es gnadenlos mit Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn jage, wird es je nach Bauart irgendwann in die Knie gehen. Es wird mir auch nicht verzeihen, wenn ich die Gänge bis zur Schmerzgrenze ausreize, kein Kühlwasser nachfülle, den Ölstand nicht prüfe oder nicht tanke. Nun gibt es Leute, die behandeln ihre Fahrzeuge in dieser Art und andere pflegen das Auto fast zu Tode. Beim Fahrzeug handelt es sich in meiner Analogie um das gesamte System und der Fahrer ist das zu betrachtende EGO.